Diese Schädlinge treten an den verschiedensten Pflanzen auf.
| Schädling | Schadbild | Vorbeugung | Bekämpfung |
| Blattläuse
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gerollte, gekräuselte Blätter; an den Blattunterseiten Blattlauskolonien; befallene Teile klebrig und mit schwarzen Rußtau belegt; bei starkem Befall vergilben und absterben der Blätter; Überwinterung als Ei an Gehölzen |
+ Nützlinge in Garten
fördern; + ausgewogene Düngung |
+ mit Blattlausmittel spritzen, vor allem an den
Blattunterseiten; + in Gewächshäusern mit Florfliegen oder der Räuberischen Gallenmücke bekämpfen |
| Echter Mehltau
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mehliger Belag an den Blattoberseiten, Knospen u.
Blüten, bei stärkerem Befall auch blattunterseits; später sterben Blattspitzen und Blätter ab; echter Mehltau überwintert an den Trieben |
+ widerstandsfähige Sorten pflanzen; + bei Befallsverdacht mit Pilzschutzmitteln spritzen |
+ bei Befall mit Pilzmittel, Mehltaumittel spritzen |
| Eisenmangel
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Blätter werden Gelb, wobei die Blattadern dunkelgrün
bleiben; vor allem an Rhododendron, Surfinien u. Zitrusarten |
+ bei zu hohem PH-Wert im Boden, in Kombination mit
kalkhaltigen Gießwasser den PH-Wert prüfen; + saure Spezialerde verwenden; + ausgewogen Pflanzenernährung mit Spezialdünger |
+ mit eisenhaltigen Blattdünger spritzen |
| Gefurchter Dickmaulrüssler
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1 cm große, grauschwarze, nachtaktive Käfer; buchtenartiger Blattrandfraß an hartlaubigen Pflanzen (Eibe, Efeu, Erdbeere, Rhododendron, Wein); befallene Pflanzen welken u. können absterben; weißliche, gekrümmte Larven mit hellbraunen Kopf, die an den Wurzeln fressen; überwintert als Käfer und Larve |
+ neu gekaufte Pflanzen sorgfältig auf Larvenbesatz im Wurzelballen durchsuchen | + sobald die Larven im Boden auftreten (April/Mai u.
Aug./Sept.), HM- Nematoden
ausbringen; + optimale Bodentemperatur 12°C; + im Folgejahr wiederholen; + Bretter auslegen und die Käfer die sich Tagsüber darunter sammeln ablesen |
| Maulwurfsgrillen
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die Insekten sind 4 bis 6cm groß und gelbbraun
gefärbt; fingerdicke Gänge; ernähren sich von Wurzeln und Engerlingen; überwintern als Jungtiere im Boden |
+ natürliche Feinde wie Spitzmäuse, Igel und Vögel fördern | + SC- Nematoden
ausbringen; + bester Zeitpunkt April bis Juni |
| Schnakenlarven (Tipula)
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Pflanzen bleiben im Wachstum zurück; ca. 4cm lange graubraune Raupen fressen im Boden an den Wurzeln; vor allem an feuchten Stellen; überwintern als Larve im Boden |
+ SC-
Nematoden einsetzen; + Zeitpunkt April/Mai |
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| Schnecken
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Loch- u. Blattrandfraß an den oberirdischen
Pflanzenteilen; Schleimspuren; überwintern vor allem als Ei im Boden |
+ Pflanzen möglichst nur morgens gießen | + Schneckenkorn ausstreuen |
| Spinnmilben
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Befall u.a. an Gurken u. Bohnen; gelbliche, punktförmige Aufhellung an der Blattoberseite; stecknadelkopfgroße, gelbliche Tiere an der Blattunterseite; feine Gespinste zwischen den Blattachseln; bei starkem Befall werden die Blätter gelb, später braun und trocknen ab |
+ zu starke Stickstoffdüngung vermeiden; + im Gewächshaus die Luftfeuchtigkeit durch sprühen erhöhen |
+ bei Befallbeginn im Gewächshaus
Raubmilben
einsetzen; + bei stärkeren Befall mit Spinnmilbenmittel sprühen |
| Weiße Fliege
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2mm große weiße Tiere an den Blattunterseiten, weiß
bis transparente, bewegungsunfähige Larven, Blätter können vergilben, welken, absterben |
+ ausgewogene Düngung; + zu starke Stickstoffdüngung vermeiden; + in Gewächshäusern Gelbtafeln aufhängen |
+ mit Blattlausfrei behandeln;
+ in Gewächshäusern Schlupfwespen einsetzen |
| Wühlmäuse Erdratten
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Pflanzen welken und sterben ab; hochovale Gänge flach unter der Bodenoberfläche; selten Hügel, wenn dann aber kleiner als Maulwurfhügel |
+ gefährdete Pflanzen in Pflanzkörbe setzen | + Gänge aufgraben und Wühlmausfallen einsetzen; + als Köder Möhre oder Sellerie verwenden und den Gang lichtundurchlässig abdecken |