|
Einige Gartentipps und Erfahrungen
vom Kleingärtner für den Kleingärtner.
Teilt uns bitte Eure Erfahrungen per Email mit und helft uns bei der
Erweiterung dieser Seite.
Apfelbäume
Schutz gegen den Apfelwickler erzielt man mit Wellpappe, die ab Mai um
den Baumstamm gewickelt wird. Diese ist in Abständen zu wechseln.

Baumschutz vor Wildverbiss
Stark duftende Seife in die Bäume gehängt, verhindert Verbiss durch
Rehe und Wildkaninchen.

Hügel- und Hochbeete
Der Komposthaufen vieler Kleingärtner ist im Herbst hoffungslos
überlastet. Ein Hügel- und Hochbeete können Abhilfe schaffen. Als zu
Beeten geschmückte Komposthaufen liefern beide Beetformen über ca. 4 Jahre
genügend Verrottungswärme und Nährstoffe, so das auf geringen Raum eine
vielfältige Mischkultur angebaut werden kann.
Das Hochbeet sollte eine Breite von 1,20 m und eine Höhe von 0,80m haben.
Als Umrandung dienen Bretter. Aufgefüllt wird es in der Reihenfolge
- unten auf gelockerten Boden ca. 20 cm Baum- und Beerenschnitt
- darauf Mist
- dann Mutterboden und zum Abschluss ca. 20 cm Erde und Kompost; als
Untergrund kann ein Wühlmausdraht ausgelegt werden
Zum Bau eines Hügelbeetes wird die Erde ca. 20 cm ausgehoben und das
darunter liegende Erdreich gut umgegraben. Als untere Schicht können
Grobschnitt (alles was im Herbst anfällt) genommen werden. Darauf folgt
Mist, Mutterboden und als letzte Schicht Erde mit Kompost vermischt. Da
Hügelbeete schnell austrocknen, sollte oben eine Gießrinne angelegt
werden. Auch hier ist das Verlegen von Wühlmausdraht angebracht.

Porree und Lauchfliege
Im Juli/ August tritt die besonders tückische 2. Generation der
Porreefliege auf. Zeigen sich am Porreeblatt Fraßspuren, sollten diese am
unteren Ende mit den Fingern zerrieben werden. Man kann die Porreeblätter
auch am unteren Ende der Fraßgänge abschneiden, die Pflanzen werden es mit
stärkerem Wuchs danken.

Mehltau
Der Mehltaubefall kündigt sich durch verformte Triebspitzen und graues
Pulver an den Blättern an.
Die Triebspitzen sollten bei Beginn des Befalls großzügig abgeschnitten
werden.
Natürliche Mittel zur Bekämpfung können aus Schachtelhalm hergestellt
werden. (ca. 2 Handvoll Schachtelhalm mit 1 Liter kochenden Wasser
übergießen und 15 Minuten ziehen lassen)

Schneckenplage
Gegen Schneckenplage in den Erdbeeren hilft Knoblauch in die Reihen zu
pflanzen.

Zwiebeln
Zwiebeln können zum ausreifen umgeknickt werden. Eine bessere Reife
und Geschmack erhält man, indem die Wurzeln der Zwiebel im August mit dem
Spaten einseitig schräg abgestochen werden.

Du hast einen Garten erstanden, erkämpft oder bist zum
Garten gekommen, wie die Jungfrau zum Kind (das war bei uns der Fall). Wie
gestalte ich ihn ? Das ist ein Problem, welches jeder von uns Junggärtnern
hat. Hier einen kleinen Tipp zum:
naturgemäßen
NEUBAU - GARTEN
-
geschwungene Wege wirken besser als gerade Wege; mit
einem Gartenschlauch kannst Du sie grob abstecken
-
die Wege müssen immer befestigt sein, zum Anfang reicht
auch eine Deckschicht mit Rindenmulch, diese muss aber mindestens 8 cm
hoch sein;
-
in kleinen Gärten sollte der sollte der Zaun oder andere
Abgrenzungen dekorativ sein, eine Bepflanzung mit Kletterpflanzen sollte
man in Erwägung ziehen;

Eine Rose will gepflegt sein. Rosen brauchen
viel Sonne und einen luftigen Standort. Der Boden sollte locker und lehmig
sein. Die Veredelungsstelle sollte sich ca. 5 cm unter der Erde befinden.
Was sollte man beachten:
- regelmäßig organisch düngen;
- Wildtriebe ständig entfernen, sie wachsen gerade und meist sehr
schnell und tragen keine Blüten, zum entfernen muss der Wurzelballen
freigelegt und der Trieb abgerissen werden;
- der Rosenschnitt erfolgt im Frühjahr, Ende März, wenn die Knospen
anschwellen (Opa tat es im Herbst, Oma auch), jetzt kann man erkennen
bis wohin die Triebe zurück gefroren sind, eine Ausnahme bilden einmal
blühende Kletterrosen, diese werden nach der Blüte geschnitten;
- Schnitt aber wie ? Ein paar Grundregel:
- immer 3-5 mm über einer Knospe abschneiden;
- Schnitt schräg vom Auge weg ansetzen;
- erste Düngung kurz nach dem Schnitt im März/ April nachdem der
Winterschutz entfern wurde,
die zweite Düngung erfolgt im Juli während der Blüte

Unsre Gärten bilden den Lebensraum für zahlreiche Lebewesen. Viele
Nützlinge erleichtern uns das Gartenleben:
- Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliege, Schlupfwespe, Spinnen,
Frösche, Kröten, Eidechsen, Blindschleichen, Singvögel, Igel und
Spitzmäuse sind Nützlinge und bilden wichtige Vorrausetzungen um das
biologische Gleichgewicht im Garten zu erhalten.
- Wichtige Voraussetzungen hierfür sind:
-
-ordnungsgemäße Bodenbearbeitung
-
- Beachtung der Fruchtfolge
-
- optimale Bereitstellung von Wasser und Nährstoffen
-
- geeignete Kulturverfahren
www.herrenhorst1988.de
|